Das mobile Forschungszelt

Unterwegs mit «Mint mobil»

Wir freuen uns über die ersten Sponsoring-Zusagen

Die Finanzierung von «MINT mobil» ist auf gutem Weg. Wir freuen uns über die ersten Sponsoring-Zusagen von:

Suzanne Thoma, CEO BKW AG – Goldsponsorin
Daniel Schöni, Patron, Schöni Transport AG – Goldsponsor
Daniel Schafer, CEO, und Daniel Wehrle, Personalleiter, von ewb – Energie Wasser Bern – Goldsponsorin
Huawei Technologies Switzerland AG – Goldsponsorin
Migros Kulturprozent – Goldsponsorin
Dr. med. h.c. Uwe E. Jocham, Direktionspräsident Insel Gruppe und Präsident des Kantonalverbands Bernischer Arbeitgeber-Organisationen – Goldsponsor
Bedag Informatik AG – Silbersponsorin
Peter Egger,hep Verlag – Bronzesponsor
Eva Jaisli, CEO und Mitinhaberin von PB Swiss Tools AG – Bronzesponsorin
Paul Schär, CEO von Hector Egger Holzbau AG, Langenthal – Bronzesponsor
Schulverlag plus AG – Bronzesponsorin
Swisscom AG – Bronzesponsorin

sponsorenbarometer

70

Goldsponsoren

Silbersponsoren

Bronzesponsoren

Unterstützungskomitee

Regierungsrätin Christine Häsler, Bildungs- und Kulturdirektion
Regierungsrat Christoph Ammann, Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Daniel Arn, Grossrat, Unternehmer, Präsident SwissSkills 2020
Regula A. Bircher, Geschäftsführerin Bildung Bern
Nicolas Curty, Président et CFO, groupe Affolter
Christoph Erb, alt Grossrat, Fürsprecher, Direktor Berner KMU
Cristina Ernst, Dipl. Informatik Ing. FH/ NDS BWL / MAS Business Psychology, Vorstand ICT Berufsbildung
René Graf, Direktor BFH, Projektleiter TecLab
Andreas Hachen, Schulleiter Schule untere Emme, Co-Präsident VSL Bern
Adrian Haas, Grossrat, Dr. iur. Fürsprecher, Direktor Handels- und Industrieverein des Kantons Bern
Eva Jaisli, Unternehmerin, Vizepräsidentin Swissmem
Uwe E. Jocham, Direktionspräsident Insel Gruppe und Präsident des Kantonalverbands Bernischer Arbeitgeber-Organisationen
Ernst Jörg, Gründer und Verwaltungsrat Packimpex
Béatrice Lüthi, Geschäftsführerin Lüthi-Aufzüge AG
Claude Nicollier, Ehemaliger Astronaut bei der ESA mit 4 Space Shuttle Missionen, Professor EPFL
Theo Ninck, Amtsvorsteher MBA, Bildungs- und Kulturdirektion Bern
Daniel Schafer, CEO ewb – Energie Wasser Bern
Martin Schäfer, Rektor PHBern
Ursula Stöckli, dipl. El. Ing. FH, NDS BWL, CEO Momento Engineering GmbH, Stadträtin
Suzanne Thoma, Dr. Ing. ETH, CEO BKW AG
Matthias Zurbuchen, Direktor Technische Fachschule Bern

Erfolgreiche Pilot-Projektwoche

«MINT mobil» basiert auf einem fast gleichnamigen Projekt des Kantons Luzern. Im Juni 2019 gastierte das Luzerner Projekt im oberaargauischen Melchnau. Sehr zur Freude der Kinder.

«Mega cool sei die MINT-Projektwoche, «gut, nein richtig gut» sogar. Benjamin, Leon, Diego und Oliver sind ganz zappelig vor Freude und würden die Projektwoche mit «MINT mobil» am liebsten wiederholen. Sie erzählen auf dem Pausenplatz aufgeregt, wie gut sie beim Reaktionstest abgeschnitten haben und wie viel Blut sie pro Minute pumpen konnten. Einhändig! So abwechslungsreiche und packende Lektionen hätten sie noch nie erlebt, resümieren die vier Jungs – am liebsten würden sie das ganze Projekt gleich nochmals durchführen.

Mit gleicher Begeisterung äussern sich nebenan im Schulhaus die beiden Schülerinnen Enia und Rahel. Sie programmieren hochkonzentriert einen Roboter, der einer von ihnen festgelegten Strecke folgen soll. Am Computer hätten sie bereits erste Erfahrungen mit Programmieren gesammelt, erzählen sie, aber so direkt Einfluss auf ein Gerät nehmen zu können, das sei schon etwas Besonderes. Und «mega spannend». Interessanter als das Programmieren seien für sie aber die Versuche im Zelt gewesen, erklären die beiden.

In der «MINT mobil»-Projektwoche können die Schülerinnen und Schüler in einem Zelt an elf Stationen experimentieren und forschen. An den Experimentierstationen lernen die Schülerinnen und Schüler, Beobachtungen anzustellen, Fragen zu stellen und Phänomene selbst zu erforschen. Besonders beliebt – bei Klein und Gross – ist die Herzpumpstation, wo von Hand Blut gepumpt werden muss und so die permanente Leistung unseres Herzens erlebt werden kann.

Ergänzend zu den Exponaten im Zelt werden den Schulen thematische «MINT-Boxen» zu verschiedenen MINT-Bereichen zur Verfügung gestellt, beispielsweise zum Thema Elektrizität, Robotik, Körper oder Optik. Die Arbeit mit den «MINT-Boxen» findet nicht im Zelt statt, sondern im Schulzimmer. Den Lehrerinnen und Lehrern wird empfohlen, sich auf auf eine Box pro Klasse zu beschränken, um ein Thema während mindestens 6 Lektionen wirklich vertieft behandeln zu können.

Nach vier Stunden ist der MINT-Zauber vorbei – für die Besucherinnen und Besucher, die zusammen mit Erziehungsdirektorin Christine Häsler aus Bern angereist sind, um «MINT mobil» in Aktion zu erleben. Für die Schülerinnen und Schüler dauert die Projektwoche noch einen Tag. Ihre Begeisterung und hoffentlich auch jene ihrer Lehrerin oder ihres Lehrers wird aber lange über die Projektwoche hinaus andauern. Auch Schulleiterin Ursula Salvetti würde die MINT-Projektwoche jederzeit gerne wiederholen. «Die Woche ging rasend schnell vorbei», sagt sie, «am liebsten möchte man all das tolle Material länger als eine Woche behalten.»

MINT-Themen erleben, nicht pauken

Bildungsdirektorin Christine Häsler sieht im Projekt «MINT mobil» grosse Chancen.

Die Begeisterung, mit der die Schülerinnen und Schüler im «MINT mobil»-Zelt an verschiedenen Stationen forschen und experimentieren, ist ansteckend. Bildungsdirektorin Christine Häsler freut sich über die erfolgreich verlaufende Pilot-Projektwoche in Melchnau und sieht im «MINT mobil» die grosse Chance, Schülerinnen und Schüler komplexe Themen spielerisch entdecken zu lassen. Die Bedeutung des spielerischen Experimentierens könne nicht genug betont werden, wenn es darum gehe, mit Naturwissenschaft und Technik in Kontakt zu treten, ist Christine Häsler überzeugt. «‹MINT mobil› erhöht die Attraktivität des Unterrichts und leistet so einen wertvollen Beitrag dazu, Kindern naturwissenschaftliche und technische Themen näherzubringen und sie in ihren MINT-Kompetenzen zu stärken.»

Christine Häsler
Regierungsrätin und Bildungsdirektorin

«Es ist beeindruckend, wie begeistert die Kinder im ‹MINT mobil›-Zelt experimentieren und forschen.»

René Graf
Direktor Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau

«Erfrischend, interessant und begeisternd: ‹MINT mobil› bestätigt mich in meinem Engagement für MINT.»






«Es ist mega spannend! 
Wir fänden es toll, wenn alle Kinder in der Schule
eine solche Projektwoche hätten. »

 Enia und Rahel. Schülerinnen aus Melchnau

«MINT mobil» und TecLab – eine perfekte Ergänzung

«MINT mobil» wird die Angebote des neuen TecLab in Burgdorf perfekt ergänzen. 

Diese Begeisterung, dieses Feuer! René Graf, Direktor des Departements Architektur, Holz und Bau, blickt gerne auf den Besuch des «MINT mobil»-Projekts in Melchnau zurück. Und er sieht eine Parallele zwischen den jungen Forscherinnen und Forschern und seinen Studierenden: Ebendiese Begeisterung, mit der geforscht und experimentiert wird. «Sie ist bei uns ganz deutlich zu spüren, auch bei den Dozentinnen und Dozenten», freut sich René Graf, und das sei ein zentraler Wert seiner Institution. «Ich möchte, dass wir dieses Feuer in die Gesellschaft tragen und den Menschen zeigen können, wie bei uns gearbeitet, experimentiert und geforscht wird.» «MINT mobil», das künftig zum TecLab Burgdorf gehören soll, sieht der AHB-Direktor als perfekte Ergänzung zum stationären Angebot des TecLab: «Wenn wir in unserem grossen Kanton mit einem mobilen MINT-Projekt auch abgelegene Gemeinden erreichen können, wäre das ideal.» So wirklich perfekt wird sie für den zweisprachig aufgewachsenen Ingenieur freilich nur sein, wenn «STIM en route» auch im Berner Jura haltmachen wird. 

«Wir dürfen uns vor der Technik nicht fürchten»

«MINT mobil» weckt das Interesse an MINT-Themen und ermöglicht Kindern eine spielerische An­näherung an diese Disziplinen.

Kaspar Stocker, Schulinspektor des Amtsbezirks Oberaargau, war während 15 Jahren als Ingenieur tätig und kennt die MINT-Arbeitswelt aus eigener Erfahrung. Das Interesse an den Naturphänomenen und an mathematisch-technischen Themen früh zu wecken, erachtet er als sehr wichtig. «Dank ‹MINT mobil› können wir den Kindern an faszinierenden Forschungsstationen einen spielerischen Zugang zu Natur und Technik ermöglichen.» Dadurch begegneten die Schülerinnen und Schüler MINT-Themen künftig ohne Angst, und das sei sehr wichtig, betont der Ingenieur und Schulinspektor. 

Kaspar Stocker
Schulinspektor Oberaargau

«Es ist enorm wichtig, das Interesse an natürlichen und technischen Phänomenen
früh zu wecken.»

Matthias Zurbuchen
Direktor der Technischen Fachschule Bern

«Die Begeisterung und Neugierde der Kinder war an diesem Morgen förmlich zu spüren.»

«MINT mobil» spricht alle Sinne an

«MINT mobil» ist ein wichtiges Projekt, um Schülerinnen und Schüler früh für MINT-Themen begeistern zu können.

Junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern, ist Matthias Zurbuchen ein grosses Anliegen. An «MINT mobil» fasziniert ihn, dass die Experimente und Themenboxen sämtliche Sinne ansprechen. «Dadurch kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler nachhaltig geweckt werden.» Ein Interesse, eine Neugierde, die in Melchnau förmlich zu spüren gewesen seien, freut sich der Direktor der Technischen Fach­schule Bern. «Fasziniert hat mich aber auch, zu sehen, wie begeistert die Lehrpersonen von diesem Projekt waren», betont er. «Ich glaube, sie waren selbst überrascht, wie gut ‹MINT mobil› bei den Kindern ankommt – und dass alles absolut problemlos läuft.» Ein solcher «Selbstläufer» sei für eine Schule ein Geschenk und für alle Beteiligten ein unvergessliches Highlight. Solche Momente, das weiss der einstige Gymnasiallehrer aus eigener Erfahrung, bleiben haften. In «MINT mobil» sieht Matthias Zurbuchen eine ideale Ergänzung zum geplanten TecLab in Burgdorf: «‹MINT mobil› rundet unsere Angebote und Anstrengungen für eine möglichst frühe MINT-Sensibilisierung perfekt ab.»

Begeisterung für MINT

«MINT mobil» begeistert Kinder für MINT und bietet Lehrpersonen Unterstützung für einen interessanten MINT-Unterricht.

Wir leben in einer Welt, die von rasanten Verände­rungen geprägt ist. Neue Technologien beeinflussen immer mehr Bereiche unseres Lebens, und die fortschreitende Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung. Mit dem technologischen Fortschritt ändern sich auch die Anforderungen an junge Menschen im Arbeitsmarkt. Kompetenzen in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind in unserer modernen Gesellschaft immer stärker gefragt und eröffnen jungen Menschen vielseitige berufliche und persönliche Chancen. Eine solide naturwissenschaftlich-technische Grundbildung ist aber nicht allein für die beruflichen Chancen von hoher Bedeutung. Je besser eine Gesellschaft in diesen Disziplinen gebildet ist, desto geringer sind die Chancen für naive Wissenschafts- und Technikgläubigkeit bwz. für eine ebenso naive Technikfeindlichkeit.

Entdeckendes und forschendes Lernen
Bereits im Kindesalter wird der Grundstein für eine MINT-Begeisterung gelegt. Kinder, die in der Schule schon früh in ihren MINT-Kompetenzen gefördert und in ihrem Tun bestärkt werden, entwickeln ein positiveres Selbstkonzept in Bezug auf Naturwissenschaft und Technik. Dies hat zur Folge, dass sie sich künftig mit einem weit grösseren Selbstvertrauen technischen Herausforderungen annähern und diese mit einem anderen Selbstverständnis meistern werden. Gerade deshalb ist der frühe Kontakt mit entdeckendem und forschendem Lernen im MINT-Bereich so wichtig. 

Einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Interesses an Naturwissenschaften und Technik kann der schulische Unterricht leisten. Lehrerinnen und Lehrer spielen dabei eine entscheidende Rolle. Diese herausfordernde Aufgabe können Lehrpersonen nur dann optimal erfüllen, wenn sie Unterstützung erhalten.  

Begeisternde Unterrrichtslektionen und Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer – das bietet «MINT mobil». Im «MINT mobil»-Zelt erhalten Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, an verschiedenen Stationen Experimente durchzuführen und Phänomene aus Natur und Technik zu erforschen. Lehrpersonen wiederum profitieren von einer Weiterbildung im Vorfeld der «MINT mobil»-Lektionen von umfang­reichen didaktischen Begleitmaterialien. Sie werden damit zur Umsetzung des Lehrplans 21 und zu einer anregenden Gestaltung des Unterrichts angeleitet, die weit über den «MINT mobil»-Besuch anhält.

Projektziele

EBENE LERNENDE

– Interesse wecken für naturwissenschaftliche
und technische Themen
– Spielerisch handelnd naturwissenschaftliche
– Phäno­mene erleben und begreifen Kompetenzen und
Strategien entwickeln, um komplexe
– Zusammenhänge einleuchtend zu verstehen
– Motivation fördern, eigenständig zu experimen­­­tieren und
Problemlösungen zu finden
– Fähigkeit entwickeln, Lösungswege und Lern­prozesse zu dokumentieren

EBENE LEHRPERSONEN

– Fachwissenschaftliches und fachdidaktisches
Wissen und Können erweitern
– Unterlagen, Materialien, Lehrmittel zum Thema
MINT kennen und einsetzen können
– Selbstkompetenzen stärken

ZIELGRUPPEN

– Schülerinnen und Schüler der 3.–6. Primarklassen im Kanton Bern
(2. Zyklus, 8- bis 12-Jährige)
– Klassen- und Fachlehrpersonen dieser Primarklassen

Ursula Salvetti
Schulleiterin Schule Melchnau

«Es ist wunderbar: Alles Material ist einfach da – jedes Kabel, jedes Schräubchen, alles!»

«Eine grossartige Gelegenheit für die Schule»

Das MINT-Fieber hat die Schule Melchnau angesteckt. Die Projektwoche war ein grosser Erfolg für die Schülerinnen und Schüler, für die Lehrpersonen – und nicht zuletzt für die Schulleiterin.

«Das Projekt war ein Glücksfall, eine Gelegenheit, die wir als Schule beim Schopf gepackt hatten!», sagt Ursula Salvetti, Schulleiterin in Melchnau. Sie hatte sich vom «MINT mobil» viel Inspiration für ihre Schule erhofft. Mit dem Resultat ist sie mehr als zufrieden. «Obschon ‹MINT mobil› für den 2. Zyklus konzipiert ist, beschwerten sich unsere 8.-Klässler lauthals, dass sie nicht auch ins MINT-Zelt hineingehen durften, nachdem sie am Eingang einen Blick vom Innern erhascht hatten.» Auf die Frage nach dem Aufwand in der Vorbereitungsphase sagt sie: «Klar, es braucht im Vorfeld eine gründliche Einführung der Lehrpersonen durch die Betreuungspersonen von «MINT mobil». Das zahlt sich jedoch mehrfach aus. Während der Projektwoche sind es die Lehrpersonen, die den Unterricht durchführen, aber es sind permanent zwei MINT-Betreuungspersonen vor Ort. Sie sind da, wenn Fragen auftauchen, sie sehen zu, dass alles läuft – ein Vollservice!»